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24 Stunden Dienstbetrieb23.07.2011
(Erfasst am 03.08.2011)
24 Stunden Dienstbetrieb im Senninger Lager der FF Stockerau.

Am\\ Samstag, den 23. Juli startete die Feuerwehrjugend Wien zu ihrem ersten 24 Stunden Dienstbetrieb. Als Übungsgelände durfte die FJ Wien das Senninger Lager der FF Stockerau benutzen.

Nach dem die Vorbereitungen bereits seit Wochen liefen, war die Feuerwehrjugend pünktlich um 7 Uhr morgens abmarschbereit. Im Konvoi ging es mit einem MTF, unserem LKW und zwei BLFs nach Stockerau. Nach dem raschen Aufbau des Lagers ging es auch schon zur ersten Übung. An der Flammtasse wurde der richtige Umgang mit dem Feuerlöscher geübt. Da diese Übung sehr rasch erledigt war wurde die Flammtasse erneut angezündet und das Feuer mittels Schaummittel abgelöscht. Die verdiente Mittagspause wurde schnell beendet damit ein Übungsblock mit technischen Übungen beginnen konnte. Nach der Erläuterung der Selbstrettung mittels Rettungsleine und Feuerwehrgurt wurde die Jugend zu einem Verkehrsunfall mit zwei verletzten Personen alarmiert. Eine Person konnte mittels Spineboard rasch gerettet werden. Die zweite Person war so stark eingeklemmt, dass sie unter Zuhilfenahme des Rettungssatzes aus dem Unfallauto herausgeschnitten werden musste. Auch diese Aufgabenstellung wurde sehr konzentriert und mit vollem Eifer gelöst.

Um den Technikblock abzuschließen mussten zwei Personen aus einem Eisenbahnwagon gerettet werden. Eine Person war bewusstlos, die Zweite ansprechbar. Mit vereinten Kräften konnte, mit Schaufel- und Korbtrage sowohl die Übungspuppe, als auch der KHD Anwärter mit dem einen oder anderen blauen Fleck gerettet werden.

Gleich anschließend ging es mit einer Übung in einem dunklen Container weiter. Die Aufgabe der Trupps war es, in einem angenommenen Brandraum eine Übungspuppe zu finden und zu retten.

Da alle Teilnehmer großen Hunger hatten, wurde von unserem Feldküchenteam rasch der Griller angeworfen und das Grillgut aufgelegt. Lange dauerte es nicht, bis die Feuerwehrjugend zu einem neuen Einsatz alarmiert wurde. Im Nahbereich des Übungsgeländes wurde nach einer 74 jährigen, weiblichen Person gesucht. Den beiden Löschgruppen wurden durch den Zugskommandanten Jugend, welcher die Einsatzleitung innehatte, zwei Einsatzabschnitte zugewiesen. Nach 24 (!) Minuten konnte die (vom KHD wirklich gut versteckte) vermisste Person entdeckt und gerettet werden.

Nach einer Einsatznachbesprechung am Lagerfeuer, bei der wir mit Marshmallows von der Küche überrascht wurden ging es ab in die Zelte.
Doch lange konnten sich die Jugendlichen nicht erholen. Um 1:15 wurden sie zu einem Brand alarmiert. Nach nur 3 Minuten war das erste Fahrzeug an der nahe gelegenen Einsatzstelle. Mit zwei Rohren konnte der Brand rasch gelöscht werden.
Danach war die Nacht zum Glück ruhig.

Die Nacharbeiten, Abbau des Lagers, Rücktransport nach Wien, Einsatzbereitschaft wieder herstellen etc. dauerten bis Sonntagnachmittag. Auch hier führte die FJ alle Arbeiten durch.

Ohne die FF Stockerau wäre es nicht möglich gewesen so viele Übungsszenarien durchzuspielen. Herzlichen Dank für die Übungsmöglichkeiten im Senninger Lager. Der Küchenmannschaft ein großes Lob für die Versorgung (Ohne Mampf kein Kampf!). Danke dem ASBÖ-Wien für die Feldküche, die super Dienste geleistet hat. Allen Helfern vom KHD Einsatzzug Danke für eure Zeit und eure Freude beim 24er.

Zuletzt aber soll ein Lob an die Feuerwehrjugend Wien ergehen. Danke dem Zugskommandanten, seinen Gruppenkommandanten und der Mannschaft für die Begeisterung und die Freude mit der sie bei der Sache waren.

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